Gastritis-Symptome & Hausmittel

Treten Gastritis-Symptome auf, helfen Schonkost und Fastenkur:

Dein Magen kann einiges vertragen, jedoch nicht alles. Falsche Ernährung, Stress sowie der Konsum von Genussgiften wie Alkohol und Tabak können auf Dauer die notwendige Funktionalität und Balance beeinträchtigen. Die Magenschleimhaut als natürlicher Schutz vor der Magensäure wird anfällig, entzündet sich und zeigt sich gereizt. Typische Gastritis-Symptome treten auf. Eine vorübergehende Ernährungsumstellung ist hierbei hilfreich. Hierfür gibt es prima Schonkost-Rezepte.

Gastritis Symptome

Überschüssige Magensäure ist die häufigste Ursache
für Gastritis-Symptome

Die Magenschleimhaut wird über längere Zeit übermäßig durch eine erhöhte Bildung von Magensäure angegriffen. Typische Gastritis-Symptome für eine Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, sind Magenschmerzen, Sodbrennen und Völlegefühl sowie Blähungen und Übelkeit. Es kann außerdem zu einem unangenehmen Aufstoßen, Erbrechen und Appetitlosigkeit kommen. Eine Gastritis kann akut mit deutlichen Beschwerden auftreten oder chronisch verlaufen. Wenn Du Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung wahrnimmst, solltest Du reagieren, damit aus den Beschwerden keine chronische Gastritis entsteht. 

Natürliche Hilfen & Hausmittel gegen Gastritis-Symptome

Gegen eine akute und chronische Gastritis hilft eine vorübergehende Schonkost-Umstellung oder Fastenkur. Dadurch sollen Entlastungseffekte geschaffen und möglichen Auslösern entgegengewirkt werden. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen wird bei einer Fastenkur auf Speisen verzichtet. Dem Körper werden lediglich in ausreichenden Mengen Flüssigkeiten zugeführt. Dazu eignen sich stilles Wasser und ungesüßter Tee, vorzugsweise Kräutertee wie Fencheltee und Kamillentee. Wenn Dir diese klassische Fastenkur nicht zusagt, kannst Du Dich mit gut bekömmlichen Nahrungsmitteln während der Fastenkur ernähren. Hierzu zählen Knäckebrot, Zwieback oder Haferflocken. 

 

Im Anschluss an eine Fastenkur solltest Du Dich durch magenschonende Kost ernähren. Dabei sind säurehaltige, besonders scharf gewürzte Speisen für Dich erst einmal tabu. Vielmehr solltest Du auf bewährte, leicht verdauliche Schonkost-Rezepte zurückgreifen. Als besonders verträgliche Lebensmittel kannst Du auf einen geriebenen Apfel oder eine zerdrückte Banane zurückgreifen. Bei der Obstauswahl solltest Du auf eine ausreichende Reife achten. Über eine ausgeprägte Magenverträglichkeit verfügen auch die Gemüsesorten Tomaten, Zucchini, Fenchel und Möhren. Dadurch reduziert sich die Säureproduktion und die Beschwerden nehmen ab.

 

Die Zubereitung von Speisen sollte gewährleisten, dass diese nicht fettig und falls überhaupt nur wenig gewürzt sind. Außerdem sollten sie in nicht zu kalt oder heiß sein. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch stellen wohlschmeckende, gesunde Gewürzalternativen zu Salz und Pfeffer dar. Bevor Du bei Deiner Speisenauswahl und Zubereitung zu experimentieren beginnst, kannst Du auf bestehende, hervorragende Rezeptideen zurückgreifen. 

Kleine Tipps für die Praxis:

Auf grobe Vollkornprodukte, frittierte und gebratene Lebensmittel solltest Du nach Möglichkeit verzichten. 

Solltest Du doch bei der Speisenzubereitung braten, kannst Du jeweils anstelle von Öl Wasser verwenden.

Langsames Essen und gründliches Kauen sorgt für eine magenschonende Vorverdauung der Nahrungsmittel.

Üppige Mahlzeiten solltest Du besonders abends vermeiden. Stattdessen sind mehrere kleinere Mahlzeiten vorteilhaft, um den Magen zu entlasten.

Auf blähende Lebensmittel solltest Du verzichten.

Trinke zu allen Speisen kohlensäurefreies Mineralwasser.

Besorge Dir eine Nährwerttabelle: Sie klärt Dich über versteckte Fette in Lebensmitteln auf. 

Ungefähre Dauer einer Gastritis:

Nach etwa einer Woche sollten sich die Gastritis-Symptome deutlich verringert haben. Du kannst dann wieder in angemessenen Umsetzungsschritten auf die Normalkost umstellen. Dabei solltest Du frühere Ernährungsfehler möglichst auf Dauer vermeiden, um nochmalige Gastritis-Symptome zu verhindern. Entspannungsübungen wie autogenes Training können je nach Ursache als Ergänzung hilfreich sein.

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